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Was ist das Besondere an der Auszeichnung Welterbe-Gastgeber?

Die Welterbe-Gastgeber heben sich von anderen Zertifizierungen neben der gelebten Servicequalität am Gast besonders durch den regionalen Bezug zum Welterbe hervor. Schwerpunkte sind dabei die Informations- und Kommunikationsqualität der Leistungsträger und wie den Gästen die Besonderheiten des Mittelrheintals nahe gebracht werden (umfassende Informationen zu Geschichte, Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen im Welterbegebiet) sowie das Angebot von Produkten und Spezialitäten aus der Region (50% der angebotenen Weine müssen aus der Region kommen, Angebot regionaler Speisen).

 

Zudem ist die regelmäßige Beteiligung an den Arbeitstreffen verpflichtend. Dort werden gemeinsame Angebote und Maßnahmen zur weiteren Vernetzung und Bewerbung erarbeitet.

Wer kann Welterbe-Gastgeber werden?

Die Auszeichnung der Welterbe-Gastgeber richtet sich an alle engagierten Betriebe der Hotellerie- und Gastronomiebranche, die im Welterbe Oberes Mittelrheintal liegen.

Welche Voraussetzungen muss ich erfüllen?

Mein Betrieb muss eine Sterneklassifizierung nachweisen sowie die Stufe 1 der Servicequalität Deutschland erreicht haben. Die Ausbildung zum Q-Coach (Seminarteilnahme) ist nicht ausreichend, um sich an der Zertifizierung zu beteiligen.

Was kostet die Zertifizierung der Servicequalität RLP?

Da die Seminare der Servicequalität Deutschland durch den Zweckverband gefördert werden, kostet die Teilnahme lediglich 125,00 € pro Teilnehmer. Darin sind alle Seminarkosten inklusive Verpflegung enthalten. Die Kosten für die anschließende Prüfung und Verleihung des Gütesiegels „Servicequalität Deutschland“ kann jedoch nicht durch den Zweckverband gefördert werden und ist vom jeweiligen Betrieb selbst zu tragen. Für Unternehmen mit bis zu 15 Mitarbeitern kostet die SQ Zertifizierung 230,- Euro zzgl. MwSt., ab 16 Mitarbeitern beträgt die Zertifizierungsgebühr 280,- Euro zzgl. MwSt.

Reicht die Teilnahme am Seminar der Servicequalität RLP aus?

Die Ausbildung zum Q-Coach reicht nicht aus, um als Welterbe-Gastgeber zertifiziert zu werden. Der Betrieb muss das SQ-Siegel verliehen bekommen haben.

Was kostet mich die Zertifizierung zum Welterbe-Gastgeber?

Die Gebühr für die Teilnahme an der Welterbe-Gastgeber Zertifizierung beträgt 20,00 € pro Betrieb und beinhaltet alle Kosten (Prüfung der Unterlagen, Vor-Ort-Gespräch mit den Prüfern, Plakette, Urkunde, Nutzungsrecht der Logos sowie die exklusive Vermarktung).

Was erhalte ich für die Kosten?

Die Kosten beinhalten die Prüfung und Auswertung der Zertifizierungs-Unterlagen, Vor-Ort-Gespräch mit den Prüfern, Plakette, Urkunde, Nutzungsrecht der Logos sowie die exklusive Vermarktung.

An wen wende ich mich bei Fragen zum Zertifizierungsverfahren?

Fragen zu der Zertifizierung der Welterbe-Gastgeber:

Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal

Projektleiterin Nadya König-Lehrmann

Wellmicherstraße 25

56346 St.Goarshausen

+49 (0) 6771 / 599 546

n.koenig-lehrmann@zv-welterbe.de

 

Fragen zu der Zertifizierung Servicequalität Deutschland - Rheinland-Pfalz:

Servicequalität Rheinland-Pfalz

Löhrstr. 103-105

56068 Koblenz

+49 (0) 261 / 91520-15/-43

 

Fragen zu der Zertifizierung Servicequalität Deutschland - Hessen:

Servicequalität Hessen

Untere Gehnbergstraße 20 

35216 Biedenkopf-Wallau 

+49 (0) 162 / 6720624

Wer vergibt das Zertifikat?

Das Zertifikat wird von dem Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal verliehen. Die Prüfungsunterlagen werden von einem durch den Zweckverband beauftragten Dienstleister ausgewertet, der eine Empfehlung ausspricht. Der Vorstand des Zweckverbandes entscheidet dann über die Auszeichnung der einzelnen Betriebe und verleiht in einem feierlichen öffentlichen Rahmen die Plakette und Urkunde.

Werden meine Unterlagen und Angaben vertraulich behandelt?

Die eingereichten Unterlagen werden lediglich zur internen Auswertung und Beurteilung Ihres Betriebes verwendet. Sollten Ergebnisse nach außen gegeben werden, sind diese anonymisiert und geschwärzt, sodass Ihr Betrieb daraus nicht erkenntlich ist.

Wie kann ich von der Initiative profitieren?

Ein solches Qualitätszeichen nehmen die Gäste gerne an, da es auf fundierten Kriterien beruht und von einer neutralen Stelle vergeben wird. Für die zertifizierten Betriebe erschließen sich damit ungeahnte Möglichkeiten, da ein Gütesiegel immer auch eine Verpflichtung für einen Betrieb darstellt und Motivation sowie gelebte Servicequalität zum erklärten Ziel aller Mitarbeiter werden.

Die heimischen Betriebe werden gefördert und der Qualitätsaspekt in den Vordergrund gestellt. Denn wo Welterbe-Gastgeber dran steht, soll es auch wie bei einem Welterbe-Gastgeber zugehen! Die Betriebe verpflichten sich an einem Arbeitskreis und Erfahrungsaustausch teilzunehmen, um gegenseitig von den Erfahrungen zu lernen, Hilfestellungen zu geben und zu erhalten und ein gemeinsames Ziel zu verfolgen.

Werden alle ausgezeichneten Betriebe beworben?

Alle Welterbe-Gastgeber werden auf dieser Homepage präsentiert. Zusätzlich gibt es weitere Werbemittel, die in Abstimmung mit den ausgezeichneten Betrieben entwickelt werden.

Werde ich im Anschluss weiterhin betreut?

Die Welterbe-Gastgeber verpflichten sich zur Teilnahme an einem Erfahrungsaustausch. Dieser Arbeitskreis tagt 6 mal pro Jahr und dient dem Austausch von Erfahrungen, um gegenseitig voneinander zu lernen, Hilfestellungen zu geben und zu erhalten und ein gemeinsames Ziel zu verfolgen.

Wie lange bin ich Welterbe-Gastgeber?

Das Zertifikat hat eine Gültigkeit von 3 Jahren und kann danach durch eine Re-Zertifizierung beim Zweckverband erneuert werden.

Für die Re-Zertifizierung nach 3 Jahren müssen beim Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal erneut die entsprechenden Zertifizierungsunterlagen angefordert und ausgearbeitet werden. Nach einer erneuten Überprüfung kann der Betrieb das Zertifikat für weitere 3 Jahre verliehen bekommen. 

Was passiert mit meiner Auszeichnung nach 3 Jahren?

Das Zertifikat hat eine Gültigkeit von 3 Jahren und kann danach durch eine Re-Zertifizierung beim Zweckverband erneuert werden.

Ist keine Re-Zertifizierung angestrebt, muss die Plakette an den Zweckverband zurückgeben werden und es erfolgt der Ausschluss aus den jeweiligen Marketingmaßnahmen. Künftig darf auch das Logo nicht mehr zu Werbezwecken benutzt werden.